Probiert das doch mal live

„Probiert das doch mal live“ hat uns Sabrina gesagt – mit dem Hinweis, dass wir das doch im Ascot aufführen könnten.

Also haben wir zugesagt und uns noch den legendären Sven an Bord geholt. Mit seiner fachmännischen Hilfe an Congas, Shakern, Triangel und diversen weiteren Instrumenten haben wir aus den Bad Can City – Liedern akustische Versionen gezaubert – nur mit Gitarre, Percussions und Klavier. Das ganze trägt den Titel Béchamel und erfährt seine Uraufführung morgen Abend, am 12.12.07 im Ascot.

Außerdem spielen wir noch unsere ganz persönliche Auswahl an entspannten, wunderschönen Liedern – im ganz eigenen Béchamel-Stil.

(Und ich habe nicht schlecht gestaunt, dass meine schlechten Witze es jetzt sogar bis auf die Flyer schaffen…)

Abraham Session im Ascot

Diese Woche komm ich aus dem Ankündigen garnicht mehr raus.

Kurzfristig hab ich erfahren, dass die Abraham-Session morgen wieder erwachen – und zwar im (neuen) Ascot. Mal wieder kann man gepflegte Musiker beim ungepflegten Grooven erleben. Da ich (wie üblich) nicht weiß, wer kommt, kann ich auch nicht sagen, welche Stilrichtung diesmal dominieren wird. Ich weiß nur, dass sie (meiner Meinung) mit jedem Mal qualitativ besser geworden ist.

Kulturnacht Stuttgart – so wars

„Warum hast Du noch nix über dir Kulturnacht geschrieben?“ wurde ich gefragt. Tjaaa da darf man sich doch glatt gebauchpinselt fühlen 🙂

Die Kulturnacht hat sich im Vorfeld stressig angefühlt, war aber dann einfach nur cool. Ich hatte pro Location schon 30 Minuten Parkplatzsuche eingeplant, hatte aber schon beim Merlin extremes Glück und stand direkt vor der Tür. Deswegen war ich auch viel zu früh da. Da durfte ich dann auch zum ersten Mal den kleinen Grinsverkehr in voller Aktion sehen (und am Klavier begleiten). Die vier Shows waren absolute Knaller. Mittlerweile hab ich schon einige Improshows gesehen – aber ich bin immer wieder begeistert, was diese Leute so alles aus dem Stegreif auf die Bühne zaubern.

Mir waren alle vier Shows viel zu kurz (jeweils 30 Minuten).

Direkt danach ging’s ab in den Landespavillon, also kein Grund, das Lampenfieber zu senken – Saxattack musste ja noch spielen. Dort angekommen (auch wieder sofort nen Parkplatz gekriegt) durft ich gleich mal feststellen, dass der Zeitplan schön gehörig aus den Fugen geraten ist. Vorteil war, dass ich die letzten paar Stücke von Crimson Delight hören konnte und die kompletten Auftritte des Ikarischen Ensemble und natürlich Jazzeel. War echt nett, aber alles hab ich mir auch nicht angehört, schließlich musst ich mich ja auch irgendwo in Ruhe meiner eigenen Nervosität widmen…

Saxattack konnte dann letztendlich so ungefähr um 1 Uhr anfangen (geplant war 0 Uhr) und es lief supergut. Unterstützt vom hervorragenden Maik an den Fadern (der wurde von meinen Publikumsspionen explizit gelobt für den guten Sound) haben wir einen sehr schönen Gig hingelegt. Insbesondere auf der Bühne war das „Feeling“ toll. Wir haben wirklich zusammen gespielt – gegroovt. So muss es sein.

Fazit: Die Kulturnacht Stuttgart hat sich gelohnt

Saxattack wird erst im Dezember wieder zu hören sein und zwar am 6.12 in der Dieselstraße.

Kulturnacht in Stuttgart

Diesen Samstag (13.10) wird Stuttgart brummen vor lauter Kultur. Die Stuttgarter blasen nämlich zur Kulturnacht.

Für 15€ kann man den ganzen Abend im Schwabenkessel per Bahn rumkullern und an allerlei Veranstaltungen teilnehmen. Selbstverständlich will ich (ganz in eigenem Interesse) ein paar Höhepunkte hervorheben.

z.B. spielt zwischen 19 und 21 Uhr der kleine Grinsverkehr halbstündlich im Merlin. Hochfeinstes Improvisationstheater. Wie das genau wird, weiß keiner, aber gut wirds allemal.

Und (viiel später) um 0:00 wird Saxattack im Landespavillon nochmal ordentlich den Funk hochleben lassen. Gleichzeitig darf mir jeder, der’s gern tut auch gleich zum 28sten gratulieren *grins*.

Wer zwischendrin noch mehr Funk mag, dem kann ich Funkaholish ans Herz legen, die ab 22 Uhr die Kiste zum Glühen bringen – und um 23 Uhr ist auch schon Jazzeel in Landespavillon am Start.

Esslingen vs. Bad Cannstatt – 1:0

Weil’s Wetter so schön war haben wir uns gestern mal nach Bad Cannstatt ins Open Air Kino begeben – nachdem ich dazu schon Diskussionen gelesen hab also auch mit einem gewissen Vergleichsinteresse gegenüber Esslingen (Das Berliner-Platz-Erlebnis hab ich leider nicht mitbekommen).

Man muss sagen, dass man in diesem vollständig in modischem grau gehaltenen Beton-Amphitheater wirklich hervorragend sieht – allerdings so richtig zum Wohlfühlen war das nicht. Mir sind da doch ein paar Sachen aufgefallen, die auf der Esslinger Burg einfach schöner waren:

  • In der Burg ist der Boden grün und weich (Gut, manchmal auch feucht) – man kann sich ne Decke mitbringen und auf dem Boden schaun (ist reichlich Platz dafür) oder doch einen Stuhl nehmen.
  • Man darf in der Burg getrost auf die Geräuschkulisse der B14 verzichten.
  • Wenn man nach Cannstatt ins OAK geht, sollte man schon gegessen haben. Die Auswahl ist müde und verhältnismäßig teuer. Außerdem muss man sein Essen draußen kaufen und aufpassen, dass man kein Glas angedreht bekommt, wenn man ne Cola bestellt – das darf man nämlich nicht mit reinnehmen.
  • Man bekommt zum Eintrittspreis noch eine hervorragende Band dazu und einen Vorfilm.
  • Die Asphaltwüste vor dem Mercedes-Benz-Museum ist schon eindrucksvoll – aber zum Wohlfühlen ist die Architektur dort nicht.

H: Das erinnert mich an diesen Film wo wir auch mal drin waren…
Y: Welcher?
H: Hrm… mit Nicole Kidman… – Da gings um so ne Dolmetscherin… wie hieß der noch gleich.
Y: Die Dolmetscherin?
H: Oh… ja…