Fahrräder in Stuttgarter S-Bahnen?

Die Erfahrung lehrt, dass ich nach den Simpsons den Fernseher besser abschalte, weil dann eh nur noch Mist kommt. Hab ich diesmal vergessen – und so noch Galileo geschaut und mich ziemlich gewundert, dass sie behaupten, in Stuttgart wären Fahrräder im ÖPNV komplett verboten.

Gut – das entspricht der durchnittlichen Recherche-Qualität des Galileo-Wiederholungsaufbereitungsteams. Die Faktensuche auf der VVS-Webseite hat mich satte 2 Minuten gekostet. Die Zeit hatte man bei Pro7 wohl nicht.

Kaufen Kaufen…

Da ich ja auch anderer Leute Blogs lese (oder in Kurpfälzergrammatik: „Den andern ihre Blogs“), hab ich mittlerweile kapiert, dass es ganz furchtbar interessant zu sein scheint, zu schreiben, was man sich grade gekauft hat oder kaufen will.

Im Moment sind Lautsprecher ganz groß im Kommen – Hauptsächlich weil die 25 Jahre alten Cantons eher was fürs Wohnzimmer sind und ganz besonders nicht dafür gedacht, dass man in 50cm Abstand davor sitzt. Das klingt nicht richtig. Außerdem ist mir ja der zugehörige Verstärker leider verreckt – die Vertretung übernimmt sein Kollege aus dem Wohnzimmer. Die Folge: Im Wohnzimmer ist still. Das ist schlecht.

Da würden sich doch so ein paar aktive Monitore eignen, die auch noch extra dafür gemacht sind, dass jemand 50cm davor sitzt. Die Frage ist nur, ob die Sorte Monitor für nen Grob-Akustiker wie mich das Richtige ist… ich hör mich weiter um…

Achja – und ein Audio-Interface steht auch noch auf dem Plan. Das Tascam-USB-Teil geht mir zu sehr auf die Nerven…

Update: Geschafft. Die Tannoys sollen’s werden. Und weil Kaufrausch teuer ist, gab’s das Interface gleich mit drauf. Vielen Dank an Zettt, Elmax, Rainer und allen anderen, denen ich mit Fragen auf den Wecker gehen durfte.

Arme Schweine

Manchmal (zum Beispiel heute) frage ich mich echt, was das für arme Schweine sind, die hauptberuflich Anwendungen für Lotus Notes/Domino programmieren.

RAD vom feinsten: Rapid Aggression Development. Ich kanns ja verstehen, wenn man was programmiert und das funktioniert dann. Oder nicht. Bei Lotus funktioniert es aber manchmal. Eigentlich fast immer. Viel Spaß dabei, wenn es mal nicht tut und man rausfinden will, warum. Oder wenn das Skript („der Agent“) fehlerfrei durchläuft — aber nichts getan hat.

Da wunder ich mich genauso wie bei Oracle: Wie schaffen die das, mit so einem Schrott so viel Geld zu machen?

Wie tauscht man am besten Cubase-Projekte?

Heute hatte ich eine kleine Session mit Alex von Più für ein paar Keyboard- und Synthie-Sahnehäubchen auf ihren aktuellen Aufnahmen. Der Datenaustausch läuft dabei folgendermaßen:

  • ich bekomme eine klickfeste Vorlage im MP3-Format und lade die ins Cubase
  • ich passe Tempo und Versatz so an, dass die Aufnahme wieder auf dem Click sitzt
  • ich spiele zusätzliche Midi-Spuren, Instrumenten-Spuren oder gebouncte Audio-Spuren dazu
  • das Projekt-Verzeichnis geht dann komplett auf USB-Stick gebannt zurück ins Piú-Studio

Das funktioniert reibungslos, solange der Empfänger:

  • Ebenfalls Cubase 4(.5) nutzt.
  • alle Plugins besitzt, die ich auf den Zusatzspuren benutzt habe

Gerade letzterer Punkt ist schwierig – bei kostenlosen Plugins (z.B. einigen TAL-Plugins) hab ich die entsprechenden Pakete einfach mitkopiert bzw. die Downloadlinks in einem Textfile. Schwieriger ist es da schon bei Plugins wie z.B. dem KORE-Player. Den gibts zwar auch kostenlos, aber erst nach Registrierung beim Hersteller – hat der Studio-PC kein Internet ist erst mal Essig.

Meine Lösung ist im Moment, die fraglichen Spuren einfach einzufrieren. Dabei wandelt Cubase die Spur automatisch in eine hundsgewöhnliche Wave-Datei um und die Plugins werden erstmal nicht mehr benötigt – erst wenn man Änderungen vornehmen will, muss man die Spur „auftauen“. Solange Piú im Studio also nichts als Lautstärke an meinen Zusatzspuren ändern muss, sollte das also prima funktionieren. Ich drück die Daumen.

Béchamel in Schweden – Teil 2 – Way Up East

Höhepunkt des Abends war Jan Hammarlund, der nicht nur in Schweden unterwegs ist. Wir durften den Abend als letzter Act gemütlich ausklingen lassen.

Interessanterweise wurden wir im Voraus als „deutsche Funkband“ angekündigt, was immerhin nicht ganz so falsch war wie die „deutsche Punkband“, die laut der Falköpinger Dorfzeitung angeblich an dem Abend gespielt hat 🙂

Die Festival T-Shirts, die verkauft wurden, sind übrigens alles handbedruckte bzw. -bemalte Einzelstücke.