Noch etwas Feinschliff.

Was macht man, wenn einem nix Neues einfällt?

Ich hab mal durch die ToDo-Liste geschaut, was noch alles darauf wartet, fertiggemacht zu werden. Das Stück mit der meisten Arbeit dran (Solos kürzen, alle Midi-Parts überarbeiten, mal nen Mix versuchen) hab ich natürlich doch wieder aufgeschoben, bis ich mal ein größeres Stück Zeit und Lust aufbringen kann dafür (für größere Arbeiten reserviere ich so ungefähr 5 Stunden am Stück plus ausreichenden Kaffee- und Schokoladenvorrat).

Also lieber mal an was Kleinerem gefeilt. Ultrablue war ja um Weihnachten schon mal auf dem Beatreactor. Irgendwann zwischendurch war Yvonne so nett, mir da ein paar Wortfetzen drauf zu singen. Wer rausfindet, was es bedeutet, kann sich was drauf einbilden. Dann ist die Nummer bestimmt noch 2 Monate rumgelegen – nicht zuletzt weil der NoBu-Verstärker gestorben ist.

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Das ist das zweite Stück, dass ich mit Carlos‘ nicht enden wollender Tippsammlung im Hinterkopf bearbeitet habe. Im Hinterkopf deswegen, weil ich viele der Dinge, die er da beschreibt, nicht wahrnehme – vermutlich weil mein Gehör nicht fein genug oder geschult genug ist. Aber ich hab kein Problem damit, die guten Ergebnisse den Profis zu überlassen 😉

6 Gedanken zu „Noch etwas Feinschliff.

  1. Klingt wieder sehr gut! Ich würde ja den Rhodes-Sounds mit etwas Chorus verbreitern und ein Vibrato drauflegen, damit er etwas mehr schwimmt. Mit der Stereoverbreiterung würde auch die Stimme etwas wenigervom Rest des Mixes „verdeckt“ werden.

    Und ich bild mir ein, dass sie singt: „nein, es klingt nicht“ ?

  2. Örm… da ist ein Rhodes-Sound drin?
    Meinst Du die Fläche, die alles vollmacht? Oder den zerquetschten Sinus vom Anfang?

    Chorus… hmm… ich denke das probier ich mal.

    Die Stimme hab ich per Hochpass-Filter ziemlich beschnitten und dabei ist sie mir wohl etwas untergegangen. Beim Gegenhören auf der Autobahn bild ich mir auch noch ein, die Drums lauter zu machen und die Basedrum leiser… mal sehen, Montag hab ich wieder Zeit 🙂

    (sie singt was anderes, aber der war nicht schlecht 🙂 )

  3. hey, das klingt gar nicht mal schlecht. ich mag ja den aufkeimenden charakter kurz vorm schluss. das klingt angenehm nach „Air“, also der french band. was sie da singt, erkenne ich leider nicht wirklich. es klingt für mich nach „nosowingja“.

    ich finde es klingt auch nach einem rhodes.

    zwei fragen hätte ich noch. wie sieht deine musikalische arbeitsumgebung aus, also mit welchen programmen und tools arbeitst du so? und wie bekommt man einen solchen mp3-player, wie du ihn hier in dem falle verwendet hast, um den song auf deinen blog zu stellen? ich hab das teil schon ein paar mal gesehen und hätte auch verwendung dafür.

  4. Hmm… ich kapier’s nicht ganz – ein Rhodes ist doch ein Instrument, das ausklingt – wie ein Klavier. Aber ich hab da drin ja eigentlich nur liegende Klänge – aber vielleicht versteh ich da was falsch – ich meine so eins.

    (Wobei wenn ich mir ganz viele andere Youtube-Videos mit Rhodes anguck, fang ich an euch zu verstehen – ich hab Rhodes-Sounds nur ‚Clean‘ mit vieleicht ein bissel Overdrive für Rhodes Sounds gehalten, alles andere für E-Pianos)

    Meine Arbeitsumgebung sieht immernoch ungefähr so aus – nur mittlerweile etwas voller. Entstehen tut das Gesäusel in Cubase 4 Studio und allem, was da so rumsteht. Ultrablue ist komplett am Korg Radias entstanden, inklusive Drums. Die Stimme und der Vocoder allerdings im Computer mit mda-Vocoder gebaut – hauptsächlich weil man mit nur einem Tascam-122L kein Routing bauen kann, mit dem man den Vocoder des Radias vernünftig nutzen kann.

    Und den Audio-Player gibt’s als WordPress-Plugin hier.

  5. Pingback: Beatreactor » Moving On

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