Get Out Of My Way

Endlich vorzeigbar – die bisher schwerste Geburt des NoBu und von Bad Can City ist in den Grundzügen bestimmt schon ein Jahr auf meiner Platte. Die Grundzüge haben uns aber damals so wenig gefallen, dass sie schnell in Vergessenheit geraten sind. So hatte das dann geklungen:

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Das war absichtlich ziemlich eckig gehalten, ist aber auch irgendwie sehr schwerfällig geworden – wir haben noch etwas rumprobiert und dann schlicht das Interesse verloren.

Also lag das Ding mal ne ganze Weile in der Schublade rum. Allerdings nicht ganz unten, und in einer gemütlichen Session irgendwann im Januar wurde das ganze nochmal rausgekramt, nachdem wir beim Rumspielen mit dem Radias dieses Preset gefunden hatten:

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Dann kam auch noch Elmax vorbei und hat uns eine Kostprobe seiner grandiosen „Wie-man-auch-immer-diese-Spieltechnik-nennt“ aufgenommen. Und weil ich nicht zufrieden war, haben wir uns nochmal getroffen und alle Vocals nochmal neu gemacht.

Leider ging ab da alles ganz langsam – Aber jetzt denke ich, ist das Ergebnis doch vorzeigbar:

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Mit House an sich – grade mit der lebhaften, groovigen Sorte tu ich mich noch relativ schwer. Deswegen hing dieses Exemplar auch so lange in der „Kleinigkeiten-Schleife“, in der immer mal wieder kleine Details geändert werden. Jemand, der nicht ich ist würde wahrscheinlich den Unterschied zwischen dieser Version und dem Entwurf vom letzten Monat gar nicht hören. Insgesamt hab ich von den ungefähr 30 Spuren bestimmt jede einmal komplett überarbeitet.

Besonders viel Disziplin erfordert es, den Finger vom Q zu lassen. Für die Cubase-fremden: Das Q quantisiert die MIDI-Spur. Damit werden alle markierten Noten automatisch „geradegerichtet“ und beginnen punktgenau dort, wo das Metronom sagt, dass es richtig ist. Das Problem daran ist, dass man so leicht nicht nur die Ungenauigkeiten killt, sondern eben auch das Lebhafte – den Groove eben. Deswegen steht auch im Handbuch zu Battery (aus dem Kopf zitiert): „Quantisieren ist nicht die Lösung“. Mit ein Grund, warum ich mich wohl nicht so schnell mit Next-Gen-Trackern wie Renoise anfreunden werde. Andere Stile näher am Techno sind da sicher leichter zu realisieren.

Insgesamt hab ich wieder viel dazugelernt und zumindest mir machts Spaß die Nummer anzuhören.

Feedback ist erwünscht 🙂

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