Das Kreuz mit dem Cubase

Cubase ist für mich (und sicher viele andere) ein wichtiges Werkzeug. Da mag jeder auf seine eigene Software schwören (gibt’s ja überall, siehe die vielen vielen Flamewars – Linux/OSX/Windows, vi/emacs oder was es sich sonst noch alles nicht zu streiten lohnt) – mit Cubase Lite für Win3.11 und später Cubasis hab ich bestimmt ’96 oder ’97 zum ersten Mal gearbeitet.

Seitdem hat sich an Cubase freilich einiges geändert – aber die Grundsätze sind gleich geblieben. Wer Cubase noch vom Atari ST kennt, wird keine großen Probleme haben, sich in der aktuellen Version zurechtzufinden.

Im Moment werkelt hier noch eine für PC-Verhältnisse wohl antike Version von Cubase LE (die auch immernoch mit preiswerter Sound-Hardware zusammen verkauft wird), die gerne und oft abschmiert und die ein oder anderen nervigen Bugs hat – aber immerhin wird Rewire und VST gut unterstützt und man kann doch schon vernünftig mit arbeiten (Aber oft speichern!)

Im Low-Cost-Bereich gibts von Steinberg jetzt grade mit Sequel ein Programm, das wohl in allen Aspekten (sogar vom Design) schwerstens an Garageband erinnert. Wobei auch die Idee mit den fertigen Loops zum zusammenklicken schon viel älter ist: 1994 kam die erste Version des Magix Music Maker auf den Markt.

Mir würde ja Cubase LE reichen, wenn es denn auf Intel-Macs liefe – tut es aber nicht und wird es nie tun – es wird von einem erwartet, wenigstens auf die Studio-Edition upzugraden (für 300€ + 20€ für den Kopierschutz) – dafür kriegt man das neueste ‚kleine‘ Cubase. Nur ich nicht – weil ich meine Seriennummer für LE verdummbeutelt hab. Und niemand kann/will mir sagen, ob für den Nachweis zur Upgrade-Berechtigung die Nummer nötig ist, oder ob Rechnung/Original-CD ausreicht. Und mal auf Verdacht 320€ investieren…… hmm… nö.

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