radishmicroFUNK

So, nun hab ich mal nen guten halben Tag mit meinem neuen microKORG verbracht und zusammen mit einen klein wenig Schlagzeug aus dem Sampler ein „Ausprobierstück“ gebastelt.

Dabei hab ich einiges gelernt:

  • Tight in einen Vocoder reinzusingen ist verdammt schwer – obwohl man sich nicht um die Tonlage kümmern muss.
  • Cubase Lite sendet verdammt häufig keinen richtigen MIDI-Clock, sondern einen leicht versetzten – das ist ärgerlich, weil sich so das Arpeggio vom microKORG nicht synchronisieren lässt. Man muss immer ein paar Startversuche machen, bis es so halbwegs stimmt.
  • Cubase Lite stinkt noch an einigen anderen Ecken und hat nen großen Haufen Bugs – man muss regelmäßig neu starten oder neu booten, weil irgendwas klemmt.
  • Mein Computer ist in den 4 Stunden bestimmt 15 Mal abgeschmiert – Besser ist es geworden, als ich die Terratec-Karte rausgeschmissen hab. Dann isser nur noch 2-3 mal die Stunde abgeschmiert. Mit dieser Erfahrung kann ich ernsthaft keine Terratec-Soundkarten mehr empfehlen, die Treiber für die 7.1 Universe stinken zum Himmel.
  • microKORG spielen macht Spaß – da sind so viele abgefahrene Sounds drin, editieren ist auch sehr einfach, wenn man sich mal zurechtgefunden hat. Wegen des kleinen Displays empfehle ich, unbedingt die Anleitung zur Hand zu haben, damit man die Abkürzungen versteht.
  • Dieses grässliche Werk ist selbstverständlich wieder unter einer CC-Lizenz (Creative Commons License) veröffentlicht.
  • Ungefähr ein halbes Kilo Radieschen wurden während der Produktion verputzt
  • Und hier kann mans runterladen
  • Die Sounds sind wirklich alle aus dem microKORG außer das Schlagzeug.
  • Ich weiß dass es komisch klingt, aber das war keine Absicht – das ist so passiert 🙂

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