Ducken – aber richtig…

Mit jeder Stunde in der ich verzweifelt und mehr oder weniger wahllos schraube wächst mein Respekt vor den Leuten, die das können.

Ich sitze den heutigen Abend am Versuch, einen schönen „Ducking Delay“ hinzubekommen – d.h. ein Delay, der nur dann laut wird, wenn (in meinem Fall) die Stimme grade nicht singt.

Klappt aber nicht – entweder es „duckt“ nicht richtig, oder es „pumpt“. Insofern versteh ich die Antwort, die mir ein Toningenieur gegeben hat auf die Frage, wie man einen Kompressor am besten einsetzt: „nicht“.

Aber ich werd weiter probieren – und wenn ich irgendwann auf nen grünen Zweig komm, dann werde ich das wohl auch bloggen 🙂

5 Gedanken zu „Ducken – aber richtig…

  1. Ich glaube, mit Reaktor würde sich das recht leicht machen lassen – ein entsprechend programmiertes Gate gibt ein Signal aus, das angibt, ob die Stimme aktiv ist (0/1) – und das wiederum steuert, ob das Delay angeht.

  2. Würde sich das Problem mit dem Release nicht lösen, wenn man das Signal zweikanälig fährt, einmal Kanal dry und einmal Kanal 100% wet, und der zweite Kanal wird dann über den Ducker gesteuert?

  3. öh… wenn ich Christian richtig verstanden habe ist doch das genau die Technik. Ich führe mein Signal einmal per Send in den Delay (also 100%Wet) und hinterher in den Kompressor. Und per Side-Chain kriegt der Kompressor dann das Original-Signal nochmal.
    Und Zettt hat recht – Threshold und Release sind meine beiden Sorgenkinder. Entweder es pumpt oder es duckt mir nicht genug – vielleicht probier ich auch grade was, was einfach nicht geht. Ich war zwischendurch so weit, einfach den Fader per Hand zu automatisieren und den Kompressor dafür wegzulassen ^^
    Mal gucken, was frisch ausgeruhte Ohren heute bringen – im Prinzip ist es nur ein Detail, was mich vom Weitermachen abhält 🙂

  4. Pingback: Beatreactor » Moving On

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